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Dienstag, 13. Mai 2014

"Singing in the Rain" oder mein Beitrag zum Normcore

alle Fotos via www.rains.dk
Das aktuelle Wetter kann mich gerade nicht einschüchtern. Denn ich habe in diesem Jahr vorgesorgt. Ich lass nun nichts mehr durchkommen. Sprühregen, Regenschauer, Wind... so sieht die Wettersituation im beginnenden Wonnemonat Mai aus. Wie sagt man auch so gerne oder belächelt den gutgemeinten Ratschlag: es gibt kein schlechtes Wetter - nur die falsche Kleidung. Sicherlich auch ein ernstzunehmender Hinweis im Verkaufsgespräch mit Bedarfsermittlung in einem Warenhaus. Ich habe allerdings auf Kay ( Cottonbox Leipzig ) gehört und trage ab sofort das Jackenmodell Walker des dänischen Labels RAINS!
Die müssen's ja wissen, dachte ich mir. Die sehen ja sogar bei schlimmsten Aprilwetter noch cool und Hip aus. Eins vorweg. Alle Modelle des Labels sind keine spektakuläre hightech Erfindung. Auch trendtechnisch wird man keine Wichtigkeiten erkennen. Sie sollen praktisch sein, sinnvoll und nützlich. Wofür? Regen! Ein "Friesennerz" erfüllte natürlich bisher auch seine Pflicht. Im Vergleich zu den RAINS wird man allerdings feststellen, das diese unheimlich leicht sind. Das Material fässt sich gummiartig an und ist äußerst elastisch. Alle Nähte sind wasserdicht verschweißt. Eine ausgeklügeltes Belüftungssystem lässt auch mal Frischluft durch falls der Weg durch den Regen etwas länger dauert oder man seine RAINS sowieso nicht mehr ausziehen will. Das sollte man auch nicht. Ist ja schließlich auch cool und schick und das derzeit angesagteste Kombinationsteil in europäischen Schlechtwetterregionen. Somit habe ich auch Hoffnung das Multifunktions-Outdoor-Semiskijacken vom Straßenbild verschwinden.
Ich geh jetzt raus...regnet gerade!

Rains in Leipzig: Cottonbox / Kochstrasse 10 - Südvorstadt, Leipzig
                            






Mittwoch, 5. Dezember 2012

Eine musikalische Einladung - YOU!


Text + Bild via YOU


Sie sind neu in der Leipziger Schule? Rafael undRemalja Weisz sind relativ neu in Leipzig, ihr Debüt Album NEON RAUCH zeigt aber, dass sie um Leipzig, die Kunst und ihre Nähe zu Musik wissen: Das Alte genauso zu kennen wie das Neue, klassisches Handwerk und tastender Zeitgeist, die Vielfalt der Mittel zu nutzen, um eine Geschichte zu erzählen, präzise und schwelgerisch, clever und scheinbar naiven Herzens zugleich zu sein in den vielen Bildern und Vorstellungen, die Musik in uns erzeugen kann. 

In welchen Farben malt YOU?
Da ist der Gesang: leuchtend bunt, in sanften Melodielinien, dabei sehr präsent und dringlich. Da sind die Gitarren: zwischen präzise flirrenden Single-Notes und dem sphärischen weißen Rauschen. Da ist das Piano und die Keyboards: die satte Farbfläche und die feinen Tupfer. Scharfe, zackige Konturen von klar und präzise gesetzten Noten, wie wir sie vom Postpunk kennen, aber auch die Cinemascope-Breite weitläufiger Sounds, die weit ausgebreiteten Arme in der Indie-Disco. Getrieben von den kühlen Grundfarben des Rhythmus, Kante auf Kante gesetzt: eben NEON RAUCH.

Rafael und Remalja Weisz bringen langjähriges Musizieren, allein oder gemeinsam, auf den Punkt, Punkt, Komma, Strich: Fünf Jahre arbeiteten sie an NEON RAUCH. Sie haben viele künstlerische Mittel und Weggefährten zur Hand und wählten klug aus. Sie wissen, dass Kunst viele Menschen erreichen soll. Kein esoterischer Kunstkram, sondern eingängig und dabei doch komplex.
YOU sind neben Rafael und Remalja Weisz die Drummer Sven Michelson und Immanuel Nahum Bayer, die die Band live abwechselnd mit Präzision, Variationsbreite und Energie unterstützen. Sie beweisen, dass die Songs von YOU auch vor allem eins sind: tanzbar.

Und das beweisen sie am kommenden Donnerstag, 06.12.12 ab 20:00Uhr in der Moritzbastei Leipzig!